16.02.06
Freie Liebe auch im Altersheim ...
Die Generation der 68er wird alt. Mit ihr nimmt allerdings auch die sexuelle Aktivität der älteren Menschen zu, weiss die SZ zu berichten. Auf jeden Fall scheuen sich die alternden Blumenkinder weniger davor über ihre sexuellen Vorlieben im Alter zu sprechen.
„Zum einen gibt es eine größere Offenheit und Unbefangenheit, zum anderen trägt die bessere Gesundheit älterer Menschen dazu bei.“ Wenn die sexuelle Aktivität im hohen Alter doch zurückgeht, seien oft gesundheitliche Defizite, Nebenwirkungen von Medikamenten oder der Verlust des Partners schuld, nicht aber ein „von Natur aus“ nachlassendes Interesse.
Diesen Eindruck bestätigen auch unsere Gespräche mit Partneragenturen, wie Elitepartner.
Posted by van Houthen at 21:48 | TrackBack
25.08.05
Jörg Wontorra dated online
Wer hätte das gedacht? Hinter einigen Synonymen bei Friendscout24 verbergen sich durchaus bekannte Persönlichkeiten. So fand zum Beispiel TV-Moderator Jörg Wontorra (alias „Marbella“) seine rassige Claudia K. im Friendscout24 Single-Chat.
Übrigens: Friendscout24 hat bereits 3 Millionen Mitglieder!
Posted by van Houthen at 11:43 | TrackBack
18.08.05
Vorne Bon Jovi, hinten ich – pubertäre Erinnerungen
Es war Ende der Achtziger Jahre. Bon Jovi war in der Stadt. Ich bin mit meinen Jungs hin. Immerhin hatte ich alle beiden Alben rauf und runter gehört und war gut vorbereitet.
Nicht vorbereitet war ich auf eine der schönsten sexuellen Erfahrungen meiner Pubertät, die damals in voller Blüte stand.
Ich hatte mich mit den Jungs nach vorne gemogelt, da wo beängstigend gedrängelt und gedrückt wird, dass einem die Luft wegbleibt. Vor mir ein Mädchen mit langen Blonden Haaren. Ich musste mit aller Kraft gegen die mich schiebende Masse ankämpfen, um sie nicht zu zerdrücken. Meinen Einsatz für ihr Wohlbefinden hat sie wohl bemerkt. Langsam griff sie nach hinten und zog mein Unterteil zu ihrem heran. Löffelchenkonzert. Oben „You give Love a Bad Name“. Fand ich gar nicht und rockte mit ihr Unterleib an Unterleib.
Nach einer Weile nahm sie meine Hände, alles noch ohne sich umzudrehen, und legte sie auf ihre wohlgeformten Brüste. WOW. So ist das also als Rockstar.
Inzwischen wurde auch der Gitarist von Bon Jovi auf uns aufmerksam und signalisierte mir mit einem Augenzwinkern und einem erhobenen Daumen, dass er mich wohl beneidete ;)
Wir genossen so das restliche Konzert. Bei der Zugabe entwand sie sich meiner Umarmung und verschwand. Ich habe sie nie wieder gesehen.
Posted by van Houthen at 14:06 | TrackBack
04.08.05
julie. eine rheinische affäre
Auf der Suche nach skurrilen und netten Datinggeschichten wurden wir wieder einmal fündig:
ich habe julie im web kennengelernt. an einem heissen sommertag haben wir uns das erste mal getroffen.
es wurde meine erste rheinische affaire. ein holpriger und unbeholfener beginn. ich habe mich gefragt, was ich da eigentlich tue.
wir trafen uns an den wochenenden und verbrachten sie ausschließlich im bett, rauchten, tranken, redeten und hatten sex.
eine unverbindliche sexbeziehung die julie und ich genießen konnten, weil wir beide kein gefühl der verantwortung füreinander empfanden, keinerlei erwartungen.
...
via die rheinische affaere weblog
Posted by van Houthen at 12:06 | TrackBack
03.08.05
Blogstory: Von Exfrauen und online Dating
Wenn jemand gebrochen deutsch spricht, dann schreibt er es in der Regel auch ge brochen. Wenn mann von seiner Frau verlassen wird ist man es meist auch. Wir haben im Blog "Ein paar woerte in gebrochenen Deutsch" jemanden gefunden, der sich auf die Suche nach einer neuen Liebe gemacht hat:
hab ich mich in eine online dating angemeldet.
Vorher hat er schon einiges ausprobiert:
Ich hab mich entschlossen ein paar frauen kennen zu lernen um meine gedanken von meine exfrau und die, seit dem ich ein 2ndhandmann gescheiterten beziehungen, abzu lenken. Zu erst hab ich mich auf ein paar spielplatz flirts eingelassen, musste aber dabei feststellen das die meisten frauen entwieder zu durchgeknallt waren oder sie hätten am liebsten sofort ein patchwork familie gegrundet…
we keep u posted, wie das weitergeht ...
Posted by van Houthen at 18:00 | TrackBack
"Willst Du unsere Titten sehen?"-Versager
Ich habe keine Lust, diesen Text ins Deutsche zu übersetzen. Es würde mir wahrscheinlich auch nicht gelingen.
Grob geht es um eine Geschichte, bei der der modern guy die Chance seines Lebens verpasst (englisch: Dating Fumble). Aber: lest selbst!
final act in my ode to dropping the ball in the great game of hooking up was the most atrocious incident that I have ever been a part of. As we slowly strolled down the sidewalk back to our car to head home after a few drinks at a few bars, we were approached by four dark figures. Two of which emerged as two highly intoxicated, yet generally attractive females holding each other up from falling down and having a drunken incident. The other two were a guy and girl who appeared to be together. The two inebriated ladies of the night headed my way as the other two made their way to my friend Tony to attempt to comandeer one of his cancer sticks. One of the girls seemed to want to bump and grind on my hip in the middle of the sidewalk as she crashed into me for a little hip on hip action. At this point I froze, for what reason I am not sure. And as my mind slipped into the abyss of staleness, the second girl exploded with some drunken banter, asking very loudly:
"Do you want to see our tits?"
Now this is where I must press the pause button on this story and examine the situation. I will first identify what is commonly held as the acceptable answer to a question of this nature. In a recent poll of all men ages 10 to 100, 99% said that they would instantly answer yes to a question regarding the revealing of four perky young breasts. Of the remaining 1%, half are mutes who cannot physically respond with speach, and the other half percent is occupied by my dumb ass. What was my response? Nothing. Nada. Silence. In an action that cannot be rationalized in any way I just turned and walked away from the opportunity to see bare drunken breasts for free. Whatever game I have when it comes to the ways of the ladies had evaded me, and I was left to stand in a near empty parking garage moments later and contemplate as to why I should be allowed to represent my gender and be the bearer of a penis... I couldn't come up with any good reasons. All I know is that I have been beating myself up over it for the past few days.
I may have redeemed myself by scoring two numbers off of two seperate girls last night, but the world will not soon overlook the debacle that happened on the streets of the Arena District on that fateful night. When I committed the ultimate dating fumble. All I can do now is move on and try to not have a repeat performance. And I also hope that someone out there learns from my experience and never passes up opportunities that were presented to me that night. And most especially not twice in one night!
Posted by van Houthen at 17:52
12.07.05
Heimliche Vaterschaftstests
Heimliche Vaterschaftstests: ein heißes Eisen,
über das ganz Deutschland diskutiert. Nach Schätzungen werden pro
Jahr etwa 70 000 Kinder geboren, bei denen der rechtliche Vater nicht
mit dem biologischen Vater übereinstimmt. Vor Gericht gelten jedoch
heimliche DNA-Analysen nicht als Beweismittel. Bundesjustizministerin
Brigitte Zypries plant, Männer zu bestrafen, die ohne schriftliche
Einwilligung der betroffenen Frauen genetische Spuren testen lassen.
Dennoch halten 80 Prozent der Befragten in Deutschland heimliche Vaterschaftstest für zulässig.
Und nur jeder Vierte findet, dass sie verboten werden sollen. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der Zeitschrift young Family. Weitere prickelnde Themen: Erotik - woher die Lust kommt und Seitensprung - wie Paare die Krise meistern.
Posted by van Houthen at 10:09 | TrackBack
28.02.05
Schulfreunde finden: Gefunden!
Eine Lesergeschichte zum Thema: "Alte Schulfreunde finden".
Es sind 15 bzw. 25 Jahre seit unserer Schulentlassung aus der Gesamtschule "Erich-Kästner-Schule" (Baunatal) vergangen und ich fand es wäre Zeit für ein Jahrgangstreffen.
Aus persönlichen Gründen musste ich das Treffen dann etwas beschränken
und so suchte ich die Adressen von 5 Personen aus meinem engeren früheren Schulkreis einfach mal zusammen. Wir waren während der Schulzeit in 2 verschiedenen Klassen aber sympathiebedingt von der 5. bis zur 10. Klasse immer etwas näher in Kontakt. Nachdem ich alle Telefonnummern zusammen bekommen habe, war die Begeisterung für meine Idee bei den anderen schon am Telefon zu spüren.
Schlufreunde finden bei Berlin Life.
Als Treffpunkt schlug ich Berlin vor.
Aus Würzburg, Kassel und Hannover sind wir im Januar nach Berlin gereist, um uns nach 15 bzw. 25 Jahren absoluter Kommunikationsstille, wieder zu begegnen.
Wir erlebten 2 Tage voller Tiefgang und Freude. Wir haben reflektiert und unsere Lebensläufe ausgetauscht.
Bei uns allen wurde eine "Blackbox" nach der anderen aus tiefer See geborgen und geöffnet. Teilweise kam es einem so vor, als hätte man einen Schatz geborgen.
Ich weiß es klingt ein bisschen übertrieben und albern, aber es war einfach unglaublich, was mit uns dort geschah. Wir fühlten uns miteinander so voller Freude, Friedlichkeit und Sicherheit. Wir waren einfach nur wir. Der Begriff "Verwurzelt" hat für uns eine neue Bedeutung bekommen.
Es war wie eine Zeitreise durch das eigene Leben. Erinnerungen und Gefühle wurden wieder ganz transparent! Einfach unglaublich. Verschüttetes oder Verdrängtes tat sich vor einem auf, als wäre es gestern gewesen.
.
Außer dem Gang durchs Brandenburger Tor haben wir von unseren geplanten Unternehmungen nichts durchführen können. Wir waren ausschließlich für eine kurze Schlafpause bereit, uns zu trennen.
Wenn wir, nun wieder zu Hause angekommen, von unserem Erlebnis erzählen, sind die Menschen immer ganz erstaunt. Aber gerade dass ist es ja, was uns in dieser Zeit auch fehlt, der Mut sich einfach fallen zu lassen. Eingelaufene Pfade für einen bestimmten Zeitpunkt zu verlassen und die Begegnung suchen, statt vor sich hinzuvereinsamen.
Ich finde besonders Berlin mit seinen unzähligen Möglichkeiten und seiner Magie sind ein perfekter Ort für solche Treffen! Meine Eltern, Schwiegereltern und Verwandte, werden in unseren Heimatdörfern ständig auf dieses Treffen angesprochen Wie eine kleine Sensation, und das obwohl wir nicht in "Hintertupfingen" wohnen. Jetzt habe ich mich doch noch entschlossen, ein außergewöhnliches Jahrgangstreffen zu organisieren.
Schließlich sollte man so viele Leute wie möglich mit dem "Austausch-Virus" infizieren.
Mal sehen, hoffentlich klappt es. Vielleicht können Sie meine Zeilen nutzen, um für Ihre Aktion "Schulfreunde" Aufmerksamkeit zu bekommen und gleichzeitig Mut zu säen, damit Ihre wunderbare Aktion genutzt wird und damit viele Menschen um ein Ereignis glücklicher gemacht werden können.
Von ganzem Herzen viel Erfolg für diese Aktion und mein Kompliment an
denjenigen, dem das eingefallen ist!
Sollten Sie Fragen an mich haben oder noch etwas Bildmaterial benötigen,
so stehe ich Ihnen unter unten genannter Adresse und Telefonnummer
jederzeit sehr gern zur Verfügung.
Liebe Grüße
Sonja Schöne
Schlufreunde finden bei Berlin Life.
Posted by van Houthen at 15:06
25.02.05
Der Vollzug.
Ich habs tatsächlich gemacht! Ich war mit ihm im Cafehaus, dann auf zwei Punsch und dann musste ich weg. Abends hat er mich aber wieder mit dem Auto abgeholt und wir sind zu ihm gefahren. Noch ein Bier und dann hab ich mit ihm geschlafen.
So richtig glücklich war Soffilein nun dann doch nicht. Sie will sich lieber wirklich verlieben.
Wie und wo könnt ihr hier lesen.
Posted by Malou at 11:26 | TrackBack
Der geplante One-Night-Stand: Die Vorbereitung.
Wenn man bei blogstats nach "Flirten" und "Liebe" sucht, findet man immer wieder Blogger und Blogerinnen, die ihre intimen Vorhaben minutiös beschreiben. Wir fanden bei Soffilein die Geschichte eines geplanten One-Night-Stand:
Ich hab von einem Freund erfahren, dass mich da ein Typ ziemlich "geil" findet, um es mit seinen eigenen Worten zu beschreiben.
(..)
Die Sache ist die: Jetzt bin ich Single seit Ende August (3 Monaten) und dachte eigentlich dass ich mich jetzt ein bisschen austoben kann aber mein großer Schwarm wohnt in einem anderen Bundesland, der andere hat eine Freundin, irgendwie ergibt sich nichts. Und die, die was von mir wollen find ich keine Spur interessant. Bei mir stellt sich langsam eine Frustration ein und deshalb hab ich mit diesem einen Feschen ausgemacht, dass wr uns morgen treffen. Es ist beiden klar, wohin das über kurz oder lang führen würde.
(..)
Ich kann (und möchte) keinen Rückzieher machen, das wär echt peinlich, weil ich seh ihn ja doch öfter sehe und als prüde möchte ich auf keinen Fall wirken.
(..)
Mein Vorschlag war, dass wir uns morgen einen Abend zum Fortgehen ausmachen mit ein paar Bier und so und ich ihn danach (vielleicht) besuchen komme.
Puh, bin nervös, der erste One-night-Stand steht ins Haus...
Den ganzen Text findet ihr im Soffilein Liebesblog.
Posted by Malou at 11:19 | TrackBack
20.01.05
Na heute is ja wieder mal so ein Tag ...

sitz bei strömendem Regen im Auto, im Radio nur Mist und die Aussicht auf kilometerlanges Bumper-to-Bumper-Gekurve nach Hause...wieder mal die richtige Gelegenheit seinen Gedanken nachzuhängen...und, oha!! Neben mir eine Plakatwand mit dem roten Klammeraffen-Zeichen mit Herzchen drin....herzallerliebst, das Logo von Yahoo! Dating, die Partnerbörse...und schon klackerts im Gehirn:
Hmmm....Moment mal, krieg ich das noch hin? Das ist mir doch auch vor eineinhalb Jahren vor meinem Büro ins Auge gestochen...hab mit Lieblingskollege Sven noch sinniert wer denn DAS bitteschön nötig hat..unglaublich!....sich bei einer Singlebörse im Internet anzubieten...wie lächerlich!!! Die Meinung dazu war ja wohl eindeutig...aber was man so alles anstellt wenn man sich langweilt und der Chef nicht da ist, absurd! Also schnell mal eingeloggt und reingeschnuppert...und...hurra!
Posted by van Houthen at 14:39 | TrackBack
20.11.04
Der Erste, der Letzte... der Richtige
Er fand es klasse, dass sie so ein Vertrauen zu ihm hatte und das sie wusste, dass er einer von den Guten ist.
... und wenn sie nicht gestorben sind, liegen sie sich wahrscheinlich gerade wieder verliebt in den Armen.
Es war einmal eine Nini, die ihren letzten Tag bei FriendScout24 mit der Krone hatte. Sie ist in der Schweiz geboren, und wohnt seit 10 Jahren in Deutschland. Sie ist selbständig, arbeitet als Kosmetikerin, und sie ist natürlich die süßeste Person in ganz Bremen. Und da gab es noch den Claus, der seinen ersten Tag bei FriendScout24 hatte, es war eine ganz spontane Idee sich dort anzumelden. Er arbeitet in Bremen als Schifffahrtskaufmann.
Nachdem sich Claus nun an einem Dienstag angemeldet hatte, bekam er Dienstagabend seine erste Post, und das war gleich die Nini, die eigentlich nicht viel geschrieben hatte, außer, dass sie das Profil ganz nett fand. Nini war ohne Foto drinnen aber trotzdem hatte Clausi ein gutes Gefühl und hat geantwortet. So dauerte es nicht lange und die Handynummern wurden ausgetauscht. Und von Mittwoch bis Samstag wurden einige SMS ausgetauscht und mit jeder SMS hatte Clausi ein besseres Gefühl. Dann wurde verabredet, und das Vertrauen war schon so groß, dass Claus die Nini von zu Hause abholen durfte. Und gleich an der Tür hatte Claus ein noch besseres Gefühl, da Nini eine ganz tolle Ausstrahlung hatte. So kam es nun zu einem Abend, der wohl am Anfang üblich ist für ein Date: Essen gehen, reden, sich von seiner besten Seite zeigen... Die Zeit verging wie im Flug, und um Mitternacht sind sie noch spazieren gegangen. Sie fragte Claus dann noch, ob er bei ihr noch was trinken wollte, er fand es klasse, dass sie so ein Vertrauen hatte und wusste, dass er einer von den Guten war, und nicht gleich Doktorspiele wollte :-)
Und dann saßen sie etwas verkrampft und schüchtern auf dem Sofa, bis es so spät war, es war gegen 04.00 Uhr, dass Nini vorschlug, zusammen ins Bett zu gehen, und auch da war klar, dass nichts passieren würde, weil beide das Gefühl hatten, hier entsteht was besonderes und man hat noch viel Zeit. So lagen sie dann nun im Bett und hielten Händchen, was der einzige Körperkontakt für die Nacht war. Am nächsten Tag war es klar, dass sie sich zum 'Recall' wieder treffen :-) Den ersten Kuss gab es dann nach dem dritten Date... und wenn Sie nicht gestorben sind, liegen sie sich wahrscheinlich gerade wieder verliebt in den Armen.
Posted by van Houthen at 12:39 | TrackBack
20.01.04
Man muss Prioritäten setzen,...
...dachte sich Anne und fuhr lieber zu Ihrer neuen Liebe als an ihrer Hausarbeit weiter zu schreiben - und zwar zu Lars, den sie bei FriendScout24 kennen gelernt hatte.
Die beiden leben inzwischen seit über einem Jahr glücklich zusammen.Wie oft ich schon erzählt habe, wie Lars und ich zueinander gefunden haben, weiß ich nicht, aber ich kann mich noch gut an all die ungläubigen Blicke erinnern. Um so schöner ist es, dass ich jetzt, wo wir fast 1 ½ Jahre zusammen sind, allen Skeptikern zum Trotz sagen kann: Wir haben ALLES richtig gemacht!
Es war der 14. Januar, mein erster Besuch bei FriendScout24 lag erst eine Woche zurück, und ich hatte schon weit mehr Kontakte, als ich bewältigen konnte. Aber am Anfang ist man ja noch nicht so wählerisch ;-) Ich wollte abends nur kurz "vorbeischauen", weil ich am nächsten Tag furchtbar früh aufstehen musste, und plötzlich entwickelte sich folgender Dialog (zur Info: Mein "Motto" lautete damals "Das wird MEIN Jahr!!!")
Lasi: „Was hast du dir denn so vorgenommen?“
Anni: „Zu viel für eine Kurznachricht ;-)“
Lasi: „Heirat? Karriere? Kind? Reichtum?“
Anni: „Ich brauch erst mal ´nen Mann!!!“
Lasi: „Here I am!”
Tja, eigentlich war da ja schon alles klar, aber so einfach war's dann natürlich nicht ;-)
Meinen guten Vorsätzen zum Trotz saß ich dann doch bis spät in die Nacht vor meinem Computer, weil ich um nichts in der Welt das "Gespräch" abbrechen wollte. Was es war, das mich so fesselte, weiß ich nicht, aber irgendwie spürte ich, dass wir eine ganz besondere Kombination waren. Irgendwann mitten in der Nacht gestand ich mir ein, dass es ein Ende geben muss, und ich bat ihn eindringlich, sich wieder bei mir zu melden. Er versprach es, und doch zitterte ich den ganzen Tag, bis ich im Laufe des Tages wieder zuhause und vor meinem Rechner saß und die erste Mail von ihm las. In den nächsten zwei Wochen entwickelte sich ein reger E-Mail-Verkehr zwischen uns. Er war so lieb und süß und alles, was er schrieb, tat mir soooo gut. Die erste Tat des Tages war "Computer einschalten", die letzte "Computer ausschalten". Als er einmal erwähnte, dass er ein Handy besitzt, erwähnte ich in meiner nächsten Mail beiläufig, auch eins zu besitzen (Bei allem, was ich tat, war ich furchtbar vorsichtig, weil ich immer Angst hatte, ihn zu verprellen). Die nächste Mail von ihm war besonders schön, deshalb druckte ich sie mir aus. Ich erinnere mich noch genau, wie ich Sonntag morgen (28.01.01) am Frühstückstisch saß, die Mail wieder und wieder las, und schließlich so eine merkwürdige Zahlenkombination ganz am Ende des Blattes entdeckte. Hätte ich die Mail nicht ausgedruckt, hätte ich sie wohl bis heute nicht entdeckt ;-)
Es sah aus wie eine Handynummer, aber um ganz sicher zu gehen, rief ich einmal an und hörte seine Mailbox. Die nächsten Stunden brütete ich darüber, wie meine erste SMS an ihn lauten sollte. Nachdem ein paar SMS hin und her gegangen waren (ohne spektakulären Inhalt ;-), fragte er am Abend plötzlich, ob die Telefonnummer, die auf seinem Display erschienen war, vielleicht meine sei (ich hatte ja zuerst vom Festnetz seine Mailbox angerufen), und wenn ja, ob er mich mal anrufen dürfe. Mein Puls stieg schlagartig auf mindestens 200, ich raste ins Zimmer meiner Mitbewohnerin und bat sie, mir einen möglichst starken Drink zu mixen. Den brauchte ich wahrlich ;-) Dann schrieb ich ihm, klar dürfe er mich anrufen, und so klingelte im nächsten Moment das Telefon. Ich glaub, ich war noch nie in meinem Leben so nervös gewesen...
Wenn ich's vorher noch nicht gewesen sein sollte, so war ich spätestens nach unserem ersten Gespräch hoffnungslos verliebt. Mein ganzer Tagesablauf drehte sich nur noch um Lars, und meine Stimmung schwankte von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Nebenbei stiegen meine Internet- und Handykosten ins Unermessliche. Wir telefonierten wieder, aber sprachen nie ernsthaft darüber, ob aus uns "mehr" werden könnte, und er erwähnte immer mal - wie ich inzwischen weiß, um mich nicht unter Druck zu setzen -
Gefunden bei:
www.friendscout24.de
Posted by van Houthen at 12:46 | TrackBack
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